Hildegard Holling

 

Marianne Kaiser

 

Hilke Oltmanns

 

Ulrike Schilling

 

Anke Stoltenberg

Coaching und Supervision - Berufsbezogene Beratung

Supervision hat sich aus der Sozialarbeit mit dem Bedürfnis entwickelt , die Arbeitsan­forderungen und Fälle zu reflektieren. Ziel war es, die Arbeitsfähigkeit der in der Sozialen Arbeit Tätigen zu erhalten und ihre berufliche Kompetenz zu erhöhen. Diese Form der Beratung und Begleitung im sozialen Bereich wurde später für die gesamte Dienst­leistungs- und Bildungsbranche übernommen und ausgebaut.

Der Begriff  Coaching kommt ursprünglich aus dem Leistungssport. Ein Coach berät zu
allen fachlichen und persönlichen Themen, um den Sportler / die Sportlerin auf die gefor­derte Leistung in der Wettbewerbssituation vorzubereiteten. Coaching entwickelte sich in der Folge als Beratungskonzept für ManagerInnen und Selbstständige in allen relevanten, beruflichen Fragestellungen.

Zielgruppen

Während Coaching noch immer auf Menschen mit Führungsaufgaben sowie im Selbst­management bezogen wird, richtet sich Supervision an Personen in unter­schied­lichsten Arbeitsfeldern und auf allen Hierarchieebenen.

Inhaltliche Schwerpunkte

Supervision richtet den Blick auf die begleitende Reflexion des beruflichen Handelns: auf die Rollenvielfalt der SupervisandInnen mit ihren jeweiligen Anforderungen, dem Einge­bundensein in das kollegiale Beziehungsgeflecht und dem Wahrnehmen der Kultur der Organisation, in der sie sich bewegen.

Im Coaching liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung zielgerichteter Handlungsschritte und der Erarbeitung und Umsetzung konkreter Lösungsansätze.

Vertieftes Verstehen von Systemzusammenhängen und die Auseinandersetzung mit den eigenen Interessen und Gefühlen im Berufsleben erweitern die Handlungskompetenz.

In der Praxis kommen sich beide Beratungsformen nahe bis dahin, dass die Begriffe aus­tauschbar werden. Trotzdem transportieren die beiden Begriffe unterschiedliche Bilder, die in den Erwartungen an die Beratung geklärt werden müssen. Je weniger Sitzun­gen zur Verfügung stehen, desto pragmatischer müssen die Ziele verfolgt werden. In einem längeren Prozess kann dem weitergehenden Verstehen mehr Raum gegeben werden.

Setting

In der Supervision gibt es Einzelsettings, Gruppen- und Teamsupervision. Ein Coaching ist in der Regel ein Einzelsetting, doch kann auch der Führungsstab eines Unternehmens als Team Coaching in Anspruch nehmen.

Methodisches Vorgehen

Jede BeraterIn hat ihre eigene Berufsbiografie und entwickelt ihr Beratungskonzept. Je nach Fragestellung werden Methoden vor diesem Hintergrund ausgewählt und gezielt angewandt.

 

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